Toll, wenn die Radtouren immer so wären.

Super Wetter, herrliche Strecke und als Zielort ein traumhafter Biergarten mit  sehr gutem Essen.

Eine kleine Gruppe von 10 Personen traf sich, um die Radtour zur Schrepfersmühle im Kleinziegenfelder Tal anzugehen. Das Wetter war einfach ideal zum Radfahren. Dies Sonne schien und es war am Vormittag noch nicht zu warm, eher noch angenehm kühl. 

Klar hätten wir ins Weismaintal auch einfach über Altenkunstadt fahren können. Es wäre nur über ebene Radweg gegangen. Wer aber unseren Sportwart kennt, weiß, dass "einfach" auch anders geht. 

Reinhold hat sich bei dieser Tour als Fahrer des Begleitfahrzeuges zur Verfügung gestellt. Es braucht aber keiner denken, dass er dies nur wegen dem Berg in Kasendorf gemacht hat. Jeder weiß, dass er die Tour natürlich schon im Vorfeld mit dem Rad abgefahren ist und dass ihm Berge nichts ausmachen. 

Über Rothenhügel, Lanzenreuth, Döllnitz und Heubsch fuhren wir nach Kasendorf. Hier wartete unser Sportwart und hat mit Süssigkeiten versucht die Gemüter wegen des anstehenden Bergstücks zu beruhigen. In Kasendorf ging es dann rechts weg Richtung Zultenberg. Da der Berg auch schön in der Vormittagssonne lag, kamen natürlich auch die Schweißdrüsen auf ihre Kosten. Endlich an der Abzweigung nach Reuth angekommen, glaubte jeder, die Strapazen überwunden zu haben. Aber vor Reuth war auch noch ein kleiner Anstieg zu bezwingen. Aber dann war es um so schöner. 

In Reuth fuhren wir dann rechts über einen geteerten Flurbereinigungsweg und kamen mal von der anderen Seite am Kalkwerk von Azendorf vorbei und konnten auch einen Eindruck von der Größe der Firma und dem riesigen Gelände des Kalkabbaus gewinnen. Über Seubersdorf radelten wir nach Modschiedel und von dort nach Weiden und Kleinziegenfeld. Die Strecke nach Reuth bis in Kleinziegenfelder Tal ging über sehr gut ausgebaute Gemeindeverbindungswege, auf denen uns fast kein Fahrzeug begegnet ist. Die Abfahrt ins Kleinziegenfelder Tal war nicht nur entspannend, sondern auch landschaftlich ein Genuss. In der Schrepfersmühle, die wirklich einen Ausflug wert und sehr zu empfehlen ist haben wir uns dann für die Rückfahrt gestärkt. 

Heimwärts haben wir die Route über Weismain, Baiersdorf, Maineck und Mainroth gewählt. Von hier ging es dann weiter nach Wilmersreuth, Mainleus, Pölz und Melkendorf. Durch Zettlitz und Donnersreuth ging das letzte Stück bis zum Dorfplatz in Leuchau. 

Die Strecke ging über knapp 70 Kilometer und war letztendlich wirklich gut zu bewältigen, landschaftlich traumhaft und sehr empfehlenswert. 

Über die Höhenmeter können leider keine Angaben gemacht werden. Zwischen den tatsächlichen und den gefühlten dürfte aber eine sehr große Differenz liegen.